| Manila, 14.04.2010 05:00 |
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Mittwoch - Operation nach Operation nach Operation und Bergfest ...Mittwoch - Operation nach Operation nach Operation und Bergfest ... Alltägliche Kleinigkeiten lernt man dann doch wieder zu schätzen. So das - wenn zum Glück nur kurzfristige - Leben ohne Strom. Das bedeutet hier ein immer mal wieder auftretendes Ereignis: Stromausfall. Eigentlich ganz nett. Aber nicht bei brütender Hitze, dem Ausfall der Klimageräte und dem damit einhergehenden Anstieg der Temperatur innerhalb kurzer Zeit auf gefühlte Saunastärke von mindestens 60 Grad. Auch nicht während laufender Operationen, dem Ausfall sämtlicher Lichtquellen und Überwachungsgeräte, was dazu führt, dass die Anästhesisten nicht nur körperlich sondern auch emotional mächtig ins Schwitzen geraten ob des Blindfluges dem sie sich ausgesetzt sehen. Und wieder ein volles Programm auf der Agenda: 19 Operationen stehen an. Die Warteliste besteht aus knapp 15 Patienten, die, sobald Luft und Zeit ist, ad hoc hereingenommen werden. Neufälle können nicht mehr angenommen und müssen auf das nächste Jahr terminiert werden. Wobei diese Hiobsbotschaft bei den Betroffenen stets zu Tränenflüssen führt in Anbetracht der Hoffnungen und Strapazen, die sie mit dem Schritt zu uns in die Klinik verbunden und auf sich genommen haben. Doch die Freude der behandelten Kinder entschädigt für diese hilflosen Momente. Lange im Vorfeld planten wir die Operation von Nick (siehe Foto) der von der 350 Kilometer entfernten Insel Palawan angereist kam. Seine Mentorin, die deutsche Missionarin Betty Binder, legte jeden erdenklichen Elan an den Tag, um die Möglichkeit der Operation für ihren Schützling wahr werden zu lassen. Den strahlenden Gesichtern ist abzulesen, dass dies am heutigen Tag in Erfüllung ging. YES, WE CAN! YES, WE DO!! sagen da nicht nur die vier Administratoren (Hector Gonzales, Sebastian Kliefoth, Marc Bollinger, J. C. Paulino - siehe Foto - v. L. n. R.) vom BackUp-Team. Es gibt kaum etwas Schöneres als diese Erlebnisse, die uns beweisen, dass wir mit Operation Restore Hope tatsächlich etwas bewegen und das Richtige tun, auch wenn es "nur" ein Tropfen auf den heissen Stein bedeutet. Was ist sonst noch passiert - nicht viel, denn ausser den etwa fünf Stunden Schlaf bleibt kaum Möglichkeit für Anderes. Doch erwähnt werden muss, dass der neuseeländische Botschafter in Manila, Andrew Matheson uns besuchte und von den Eindrücken so angetan war, dass er uns weitgehende Unterstützung zusicherte. Dann ist am heutigen Mittwoch auch noch Bergfest. Müdigkeit, schmerzende Muskeln und Glieder sind ab nun vielleicht ein wenig eher zu ertragen, da es dem Ende der Mission zugeht. zurück |
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